Fitness und Workout – so bleibst du in Form

Der Trend zu Fitness wird auch in den nächsten Jahren weiterhin erhalten bleiben – wenn nicht sogar noch weiter ansteigen. Denn es heißt ja: Wo ein Wille ist, da ist auch ein Weg. Und der Weg ist schließlich das Ziel. Allerdings ist dieser oftmals gespickt mit unterschiedlichen Erfahrungen.

Dennoch lassen es sich viele Motivierte nicht nehmen, in Workout, Fitnessübungen und Co. zu investieren, um für ihren Körper etwas zu tun und bestenfalls lästiges Bauchfett loszuwerden. Und der positive Nebeneffekt: Wer sich regelmäßig sportlich betätigt, stärkt das Immunsystem und leistet so auch einen wichtigen Beitrag für sein seelisches Wohlbefinden.

Der trainierte Körper

Ja, jeder Mensch kann einen trainierten Körper erreichen – bei den einen dauert es länger, bei den anderen geht es schneller. Das ist unter anderem abhängig von Veranlagung, Training und Ernährung. Das Fitnesscenter ist nur ein Bruchteil davon: Schlechte Ernährung wirkt sich wesentlich ungünstiger auf die Figur aus als Veranlagung – nämlich in folgendem Verhältnis: 30% Training bzw. Sport und 70% Ernährung.

Um abzunehmen, ist Krafttraining ideal, da du dich anstrengen musst und so wesentlich mehr Kalorien verbrennst, als wenn du nur läufst. Die ideale Mischung setzt sich aus intensivem Krafttraining und Cardio – also Ausdauertraining – zusammen.

Viele Frauen haben Bedenken, wenn sie Übungen mit Gewichten für den Brustbereich oder für die Oberarme machen sollen, dass sie nicht mehr feminin aussehen sondern eher wie ein Bodybuilder. Doch regulär passiert soetwas bei Frauen nicht, da sie dafür zu wenig Testosteron im Körper aufweisen.

Leistungsangebote in der Fitnessbranche

FIBO – die jährlich stattfindende Messe für Fitness, Wellness und Gesundheit zeigt das vielfältige Leistungsangebot von den bestehenden Fitnesseinrichtungen:

*) Trainingsgeräte für:
Cardio, Krafttraining, Indoor Cycles, Pilates, Vibrationstraining, Outdoor

*) Gesundheitsförderung
(Diagnostik, Herz-Kreislauf-Diagnostik, Wirbelsäulenvermessung, Körperfettanalyse, Wärme- und Kältetherapie, Präventions- und Rehabilitationsgeräte) 

*) Wellness
(Wellnessbäder, Medical Fitness, Spa-Anwendungen, Apparative Massagen, ) 

*) Ernährung
(Nahrungsergänzungsmittel, diätetische Lebensmittel, Ernährungsberatung) 

*) Gruppentraining (Indoor Cycling, Aerobic, Step, Tanz, Entspannung, Pole Dance, …) 

*) Kampfsport 

Keine Einrichtung vermag es, alle Leistungen in diesem Umfang anzubieten. Deshalb bleibt es dir selbst überlassen, wo und mit welchen Mitteln bzw. Maßnahmen du dich bei deinen Fitnessübungen wohlfühlst und somit auch gerne trainierst.

Sich in kleinen Schritten dem vorgenommenen Ziel nähern

So manch ein Einsteiger ist geneigt, sich schon zu Beginn zu überfordern. Besser ist es, kraftraubende Übungen auszusparen und einen soften Start hinzulegen. Kleinen Übungseinheiten sorgen dafür, dass du sie regelmäßig praktizierst und auch durchhältst. Hier ein Überblick zu einem 4-Wochen-Einsteiger-Programm für Anfänger:

In der ersten Woche: 3 Sporteinheiten zu je 10 Minuten

Ins Schwitzen kommen, ohne sich dabei zu überfordern lautet hier nun die Devise. Am Besten ist dafür schwimmen, joggen, tanzen, Fußballspielen oder roller-bladen. Hinzu kommen in dieser Zeit auch mind. zwei Alltagstätigkeiten wie spazieren gehen, Gartenarbeit oder Fenster putzen dazu (Dauer: zumindest 30 Minuten). Ein Tag Pause sollte auf jeden Fall dazwischen liegen.

Wer eine gute Grundfitness mitbringt, kann bereits beim Workout mit 20-Minuten-Einheiten starten. An den „Pause“-Tagen wird die halbe Stunde Alltagsbewegung eingeplant. Wer wenig Zeit dafür aufbringen kann, sollte schon den Weg zur Arbeit oder zur Schule bzw. Uni nutzen: Weiter weg parken, eine bis zwei Stationen früher aus der Bahn/dem Bus aussteigen oder mit dem Rad losstarten – Hauptsache die notwendige Bewegung ist ohne zu schwitzen gegeben.

Sanfte Steigerung

Für Einsteiger reichen in der zweiten Woche 15 Minuten vollkommen aus, um sich zu steigern und den Körper ausreichend zu fordern. Die Alltagsbewegungen in Form von den 30 Minuten bleiben unverändert. In der zweiten Woche geht es darum, den Körper an die Bewegung zu gewöhnen. Der Stoffwechsel stellt sich schon nach 14 Tagen um. Vielleicht wird die Bewegung dann schon im besten Fall als angenehm empfunden. Wer fühlt, dass ihm/ihr das Training leicht fällt, ist spürbar schon auf dem richtigen Weg.

Abwechslung macht den Unterschied

Die Einheiten der vorigen Wochen werden nun auf 20 Minuten gesteigert und Abwechslung in Form von Gymnastik oder Krafttraining hineingebracht. Für wen das nichts ist, der sich für die dritte Sporteinheit eine neue Sportart auswählen. Hauptsache es macht dir Spaß – dieser soll nämlich nicht zu kurz kommen. Vor und nach dem Training bitte das Dehnen bzw. Aufwärmen beachten um Verletzungen vorzubeugen und die Freude am Sport nicht zu verlieren.

Die große Herausforderung: Ausdehnen und durchhalten

Nun, in Woche vier darf der Körper stärker gefordert werden. Die Sporteinheiten werden daher auf 30 Minuten ausgedehnt. Bitte beachte: Ein Tempo wählen, das du auch durchhältst. Danach ist es Zeit, Bilanz zu ziehen was du in den vier Wochen erreicht hast. Und des Weiteren gilt es zu hinterfragen: Fühle ich mich wacher und fitter? Habe ich mich eher über- oder unterfordert?

Wichtig ist es, auf das körpereigene Gefühl zu achten und dementsprechend das Training gestalten. Neue Motivation wird auch geschaffen, wenn jemand zweites (Freund/Freundin, Partner/Partnerin oder ein Familienmitglied mit ins Boot geholt wird, mit denen du die Übungen gemeinsam machen kannst. So motiviert ihr euch gegenseitig.

Die Nutzung von Fitnessgeräten

Der Umsatz, die Mitgliedschaften und die Zahl der Studios zeugen von einer positivem Entwicklung zum Fitnesstrend. Um fit zu werden und zu bleiben greifen Menschen auch mal gerne tief in die Tasche. Fitnesseinrichtungen sind ergebnisorientierte Unternehmen. Hierbei kommen deshalb auch immer wieder diverse Geräte zum Einsatz mit denen fleißig trainiert wird. Sie helfen sich fit zu halten, die Muskeln zu stärken und die Ausdauer zu trainieren.

Dennoch sei gesagt: Bei den Leuten, die sich im Januar hochmotiviert für ein Fitnesstraining im Fitnessstudio anmelden, kommt nicht einmal die Hälfte regelmäßig wieder. Bis März bleibt dann überhaupt nur noch ein Drittel – oder sogar noch weniger übrig. Meist ist dann ein Tief erreicht, wo sich die meisten Leute nur noch hinquälen oder ganz aufgeben. Schafft man es allerdings, das Tief zu überwinden und an sich dran zu bleiben, hat man es geschafft.

Doch egal ob Ausdauer oder Krafttraining: Fitnessgeräte gibt es inzwischen für fast jede Trainingsform und es ist für jede Vorliebe etwas dabei: vom klassischen Home-Trainer über das Laufband, bis hin zu Cross-Trainern und Kraftgeräten. Mithilfe solcher Geräte kannst du deine Ausdauer verbessern, Kalorien verbrennen, dein Herz- und Kreislaufsystem trainieren und auch deine Muskeln kräftigen.

Welche Fitnessgerätschaften gibt es?

Nur die wenigsten kennen den Unterschied zwischen einem Hometrainer und Ergometer oder dem Crosstrainer und Stepper.

Fitnessgeräte sind in zwei Kategorien zu unterteilen: Jene, die die Ausdauer trainieren (wie Heimtrainer, Ergometer, Laufband und Rudergerät) und jene, die den Muskelaufbau als Ziel haben (wie Kraftstation, Bauchtrainer, Rückenmuskeltrainer und Hantelbank).

Hier ein kurzer Überblick:

Der Heimtrainer/Hometrainer

Der „Heimtrainer“ wird inzwischen gerne als Überbegriff für ein Home-Fitnessgerät verwendet. Ein Rudergerät oder Crosstrainer ist für manche Menschen deshalb auch ein Heimtrainer – weil sie damit von zu Hause aus trainieren.

Bei einem klassischen Heimtrainer ist es möglich, die Belastung stufenweise über ein Drehrad einzustellen. Ein solches Gerät hat ein manuelles oder elektronisches Magnetbremssystem. Über ein Stellrad lässt sich die Belastung stufenweise steuern.

Ein Heimtrainer eignet sich für Personen, die ein Aufwärmgerät vor dem Workout möchten und ein leichtes Bewegungstraining zur Verbesserung der Ausdauer und zur Stärkung des Herz-Kreislauf-Systems anstreben.

Ergometer

Ergometer haben eine stufenlos einstellbare Wattzahl bei der du exakt festlegen kannst, mit welchem Widerstand trainiert du traineren willst. 100 Watt bleiben stets 100 Watt! Mit dieser tollen Funktion bezüglich der einstellbaren Wattzahl, sind diese Geräte besser für das Herz-Kreislauftraining geeignet als herkömmliche Hometrainer.

Ein Ergometer ist für Menschen ideal, die sich gerne auf einem hochwertigen Ausdauergerät betätigen und dabei die Belastung präzise steuern und messen möchten.

Crosstrainer

Beim Crosstrainer kannst du nicht nur vorwärts, sondern auch rückwärts laufen. Durch diese Funktion, lassen sich viele Muskelgruppen trainieren und je nach Anwendung des Geräts werden nicht nur die Beinmuskeln sondern auch Gesäß, Rücken, Armen und Brust gestärkt.

Der Crosstrainer simuliert den Jogging-Vorgang. Die Schwungmasse findet sich hier zumeist hinten. Durch die Hoch-Tief-Bewegung des Körpers bleiben die Fersen bleiben auf den Trittflächen.

Stepper

Anders als beim Crosstrainer oder Laufband werden auf dem Stepper deine Arme nicht zwingend in die Bewegung mit eingeba. In der Regel fokussieren sich Stepper, deren auf die Nachahmung von Bewegungen, die du beim Treppensteigen machst, sodass Po und deine Oberschenkelmuskulatur gefordert ist was für straffe Oberschenkel und einen festen Hintern sorgt aber auch für die Fettverbrennung ideal ist. Das Fett wird mit seiner Hilfe gleichmäßig verbrannt, weshalb auch ein flacherer Bauch die Folge davon ist.

Dieses Training fördert die Durchblutung und der flexible Widerstand des Steppers gewährt dir ein individuelles Training ganz auf deinem Leistungsstand.

Wenn du effizient dein Körperfettgehalt senken oder Muskeln aufbauen willst, brauchst du einen Stepper, der dir genug Widerstand bietet. Am idealsten erfüllen diese Anforderungen Stepper mit programmierbaren Intervalleinheiten. 3 Einheiten pro Woche von 25-30 Minuten reichen vollkommen aus.

Laufband

Das Laufband ist wie ein Fließband, das einen Läufer transportiert. Durch punktuelle Laufbewegungen wird Kraft auf den Antriebsmotor und das Laufband ausgeübt. Der Motor ist hier ausschlaggebend: Nur einer, der eine ausreichende Leistung aufweisen kann, vermag es, längen Belastungen Stand zu halten.

Allerdings gibt es auch Modelle, die neben dem elektrischen Antrieb auch mechanische Antriebssysteme bieten, bei denen ausschließlich mit Muskelkraft gearbeitet wird. Bei solch einem mechanischen Systemen ist es möglich, den Schwierigkeitsgrad beim Laufband und die Steigung mit zusätzlicher Kraft einzustellen.

Die eigenen Trainingsfortschritte im Blick behalten: Eine umfangreiche Menüauswahl in Bezug auf persönliche Daten, Einstellungen und Verbrauchswerte können bei einem Kauf beim elektrischen Laufband punkten. Außerdem fällt der Kraftaufwand bei einem elektrischen Laufband geringer aus, sodass es hierbei möglich ist, auch weite „Distanzen“ innerhalb des Trainings an einem Tag zurückzulegen. So wird die Ausdauerfähigkeit trainiert und ein erhöhter Trainingseffekt gegenüber einer Asphaltstraße geschaffen. Besonders geeignet deshalb für Läufer und Läuferinnen, die empfindliche Gelenke haben.

Kraftstation

Eine Kraftstation ist ein wunderbares Multifunktionsgerät, das mehrere Übungen in sich vereint. Führe dazu am besten jede Übung in 3 Durchgängen zu je 10 Sätzen aus. Trainierst du das 3 Mal in der Woche, wirst du rasch positive Veränderungen an deinem Körper feststellen.

Folgende Übungen sind darauf möglich:

*) Bankdrücken
*) Trizepsstrecken
*) Latzug unilateral
*) Bizeps-Curls
*) Trizeps-Drücken unilateral
*) Rudern mit engem Griff
*) Schulterdrücken
*) Beinstrecker

Für ein effektives Ganzkörper-Training zum Muskelaufbau brauchst du keinesfalls übertrieben. Eine Kraftstation bietet jedem Nutzer eine tolle Übungsvielfalt auf kleinstem Raum.

Mehr zu schwitzen = Kalorien verbrennen?

Das Schwitzen entzieht dem Körper mehr Wasser aber es hilft nicht, mehr abzunehmen, es sorgt nur für einen Wasserverlust im Körper.

Auch kommt es vor, dass sich Leute, die sich übernehmen, sich oft vom zu harten Training übergeben. Auch das ist zum Abnehmen wenig sinnvoll und keinesfalls zielführend. Also bitte übertreibe es nicht.

Sport ist kein Freifahrtschein, um deshalb mehr zu schlemmen, dennoch ist er ein ideales Werkzeug, um die eigene Kalorienbilanz steuern und unter Kontrolle­ zu haben. Dafür ist folgendes wichtig: Die Muskeln kräftigen und die darüber liegende Fettschicht reduzieren! Ein Mix aus Ausdauertraining plus Muskel-Workout sind die ideale Kombination mit einer ausgewogenen Ernährung und ausreichender Flüssigkeitszufuhr.

Der Sinn von (medizinischen) Zusatzpräparaten (Aufbaupräparate und Nahrungsergänzungsmittel)

Zusatzpräparate wie Aufbaupräparate können durchaus sinnvoll sein, insbesondere dann, wenn Mangelerscheinungen vorliegen. Allerdings bringen nicht alle davon etwas, sodass sich der Erwerb dieser nur als verschwendete Investition heraussstellen.

Jeder Körper ist anders und deshalb solltest du vor dem Abnehmen oder Trainingsbeginn einen Blutbefund machen lassen um deiner Werte Fachärztlich durchchecken zu lassen. Nur ein Arzt kann dir genau sagen, welche Vitamine und Mineralien dir fehlen und ergänzt werden sollten. Ansonsten trifft die Fülle der Angebote auf deine Unwissenheit und du hast erst recht keinen Plan, was für dich und deine Bedürfnisse tatsächlich erforderlich ist.

Gesteigerte Gesundheit, Prävention, Immunfunktion und Leistungsfähigkeit durch:

*) Basen-Produkte
*) Vitamin D
*) Omega 3 / Fischöl
*) Vitamin K2
*) Whey-Proteinpulver

Basen-Produkte

Wer sich mit Ernährung auseinandersetzt, muss sich zunächst mit dem Säure-Basen-Haushalt beschäftigen. Im menschlichen Organismus gibt es ein Zusammenspiel aus sauren und basischen Anteilen, die durch die Nahrung zu uns genommen werden. Wer sich zu „sauer“ ernährt und beispielsweise zu viel von säurebildendem Fleisch, Fett und Zucker konsumiert und dabei nicht ausreichend basenbildenden Lebensmitteln wie frisches Obst und Gemüse zu sich nimmt, leitet unter Übersäuerung. Die Folge davon sind diverse Krankheiten und negative Folgeerscheinungen wie Entzündungen, Krämpfe, Müdigkeit, Sodbrennen, Kopfschmerzen, unreine Haut, Cellulitis,…

Deshalb bedarf es an einem Basen-Ausgleich in Form von Tabletten, Pulver oder Kapseln um der Übersäuerung entgegenzuwirken. Basen bewirken, dass die Übersäuerung reduziert und bestenfalls neutralisiert wird. Als neutral gilt ein pH-Wert von 7. Unser Blut hat einen annähernd-neutralen pH-Wert, der sich zwischen 7,36 und 7,44 bewegt. Bei solch einem Wert können die meisten Zellen und Enzyme im Körper effizient arbeiten (pH-Optimum).

Whey-Proteinpulver (muskelaufbauend)

Whey-Protein bietet hochqualitatives Protein, vor allem dann, wenn natürliche Proteinquellen den Bedarf nicht ausreichend decken.

Das Whey-Protein wird aus Molke gewonnen. Es ist ein Eiweißpulver das gezielt für den Muskelaufbau und die Fettverbrennung eingesetzt wird. Diese Eiweiß-Moleküle befinden sich in allen menschlichen Körperzellen und machen in etwa 50% von deren Gewicht aus. Proteine halten die lebenswichtigen Prozesse der Zelle am laufen. Um Muskeln effektiv aufzubauen werden Proteine wie Casein und Kreatin benötigt, da sie zur Regeneration der Muskeln sowie zum Fettabbau beitragen.

Der Begriff „Whey“ ist das englische Wort für „Molke“. Molke ist ein Restprodukt von Milch. In Kuhmilch befinden sich etwa 3,3% Proteine. Von diesen sind allerdings 2,6 Prozent Kaseine (engl. Casein) und nur 0,6 Prozent Whey Proteine. Zur Herstellung von Whey Protein Shakes kommen spezielle Rohstoffe zum Einsatz. In 100ml Molke finden sich zwar unter einem Gramm Eiweiß wieder, dennoch erweist dieses sich in der Kombination der enthaltenen Aminosäuren besonders hochwertig. Die Zusammensetzung von Proteinen bestimmt in weiterer Folge den Qualitätsgehalt, auf den es schlussendlich ankommt.

Die Vorteile von Whey-Protein Produkte:

*) sie sind sehr gut wasserlöslich
*) als Zwischenmahlzeiten geeignet
*) Hauptmahlzeitersatz
*) muskelaufbauend als auch fettabbauend
*) verbesserte Muskelglykogenspeicher nach einem Training

Neben den körperlichen Vorteilen von einem Whey-Protein-Produkt ist außerdem der Preis für dieses Mengenverhältnis an Proteinen unschlagbar. Ein wirklich hochwertiges Whey-Konzentrat sollte pro Portion zumindest 75 Prozent an Proteinen enthalten.

Nachteile:

*) die maximale Tagesdosis darf nicht überschritten werden, da es sonst zu Nebenwirkungen kommt
*) Personen mit eingeschränkter Nierenfunktion oder Erkrankungen der Nieren sollten von einem Verzehr unbedingt absehen
*) Nicht für Lactose-intolerante Menschen geeignet
*) Nicht für Veganer

Vitamin D

Oftmals ist der Vitamin-D-Spiegel zu niedrig. Das hat Folgen für
Zu beachten: Mit etwas Fett einnehmen um eine intensivere Wirkung zu erzielen. Ideal: Einnahme zusammen mit Omega-3 Fettsäuren am bestens morgens.

Vitamin D kann vom Körper selbst gebildet werden weshalb es eigentlich kein richtiges Vitamin ist, sondern ein Hormon. Es ist fettlöslich und kann mithilfe des Sonnenlichts gebildet werden. Die beste Tageszeit zur Vitaminproduktion ist zwischen 10 Uhr am Vormittag und 14 Uhr am Nachmittag, weshalb hier ein ausgiebiges Sonnenbad besonders ideal ist.

Funktionsweisen im Körper:

Im Darmtrakt: Aufnahme von Kalzium sowie Phosphat aus der Nahrung
Bei Knochen und Zähne: Einbau von Kalzium
In der Muskulatur: Versorgung mit Kalzium
Beim Immunsystem: Differenzierung und Reifung von Abwehrzellen
Im Hormonsystem: Sekretion von Insulin, Schilddrüsenhormone, Parathormon

Bei älteren Personen über 66 Jahre zeigen Studien, dass erwünschte Effekte zur Vorbeugung von Stürzen, Brüchen und vorzeitigem Tod mit einer Vitamin-D-Ergänzung von 10–20 Mikrogramm am Tag erreicht werden konnte. Experten empfehlen deshalb eine Vitamin-D-Zufuhr in dieser Altersgruppe in einer Höhe von (zumindest) 20 Mikrogramm am Tag.

In der Schwangerschaft ist ebenso eine Versorgungsmaßnahme in Sachen Vitamin D von größter Wichtigkeit, um dem Fötus einen Start für eine gesunde Entwicklung zu gewährleisten – sowohl beim Aufbau seines Skeletts, als auch hinsichtlich einem vollständig-gesunden Heranwachsen im Gesamten.

Omega-3 Fettsäuren/Fischöl

Omega-3 Fettsäuren sorgen für eine positive Wirkung bezüglich der Zellwand-Elastizität.
Fischöl vor starker Sonneneinstrahlung und Wärme schützen, da es sonst rasch zum oxidieren neigt. WICHTIG: Nicht zusammen mit blutverdünnenden Medikamenten einnehmen.

Fettsäuren spielen im Stoffwechsel des menschlichen Organismus eine zentrale Rolle. Sie sind wichtig als Energieträger, als Zellmembranbestandteile und als Ausgangssubstanz für weitere Stoffe, wie zum Beispiel Hormone und Stoffwechselprodukte, die die Entzündungsreaktionen beeinflussen.

Omega-3-Fettsäuren haben neben den Omega-6-Fettsäuren eine Sonderstellung, da diese vom menschliche Organismus nicht selbst hergestellt werden und deshalb extern über die Nahrung aufgenommen werden müssen. Äußerst reich an den besagten guten Omega- 3-Fettsäuren EPA und DHA sind Kaltwasserfische. Als wertvolle pflanzliche Quellen für Omega-3-Fettsäuren zeichnen sich Leinöl, Walnußöl und Rapsöl aus.

Alternative für Veganer: EPA und DHA aus Algenöl

Vitamin K

Vitamin K gehört zu den fettlöslichen Vitaminen. Insbesondere drei K-Vitamine sind für den menschlichen Organismus von Relevanz, nämlich die Vitamine K1, K2 und K3. Vitamin K braucht der Körper zur Blutgerinnung, zum Zellwachstum und beim Knochenstoffwechsel ist es von größter Wichtigkeit. Grüne Gemüsesorten wie Spinat, Brokkoli und Grünkohl enthalten relativ viel Vitamin K.

Das Vitamin K1 (Phyllochinon) wird beim Menschen über die Nahrung zugeführt. Vitamin K2 (Menachinon) produzieren Darmbakterien. Vitamin K3 (Menadion) wird hingegen synthetisch hergestellt. Gut zu wissen ist, dass Menadion toxische Auswirkungen haben kann und deshalb davon abgesehen wird, es als Nahrungsergänzungsmittel einzusetzen.

Im menschlichen Körper wird Vitamin K zur Herstellung bestimmter Eiweißstoffe benötigt. Hauptsächlich sind das Eiweißstoffe für die Blutgerinnung. Dieses Vitamin beeinflusst auch die Knochenbildung und den Erhalt diesen. In Kombination mit Osteocalcin hilft es, die Bildung einer stabilen Knochensubstanz in die Wege zu leiten.

Welche Mängel liegen wann vor? Hier ein kurzer Überblick. Mangel an:

Folsäure: Durch gemüsearme Ernährung, vor allem durch kaum grünes Gemüse.

Eisen: Durch kaum oder gar keinem Verzehr von rotem Fleisch.

Kalzium: Keine oder kaum Milchprodukte.

Vitamin B12: Keine oder kaum Milchprodukte oder Fleisch bzw. Fisch.

Zink: Kein Fleisch bzw. Fisch, keine Hülsenfrüchten oder Nüsse.

Magnesium: Keine bzw. kaum Nüsse, Kerne, Getreide (v.a. Vollkorn), dunkle Schokolade, grünes Gemüse.

Nicht sinnvoll zum Abnehmen sind Produkte mit L-Carnitin:
L-Carnitin wirkte bei Versuchen nur in Mäusen und Ratten allerdings nicht bei Menschen.

Sind Zusatzpräparate wirklich notwendig?

Nötig, im Sinne von unverzichtbar, sind Aufbaupräparate und Nahrungsergänzungsmittel nicht unbedingt. Sie können mit einer ausgewogenen Ernährung ebenso erreicht werden. Allerdings fördern einige von ihnen richtig dosiert deine Leistung, Regeneration und führen zu einer Optimierung im gesamten Körper sowie deinem Stoffewechsel.

GUT ZU WISSEN: Zusatzpräparate sind stets zweckgebunden. Das bedeutet, dass Nahrungsergängungsmittel für bestimmte Vorhaben in besonders anspruchsvollen Situationen eingesetzt werden können, wie beispielsweise dann, wenn man eine Diät macht und den Fettabbau zusätzlich fördern möchte oder man seine Leistungsfähigkeit im Training bzw. Wettkampf erhöhen will.

Fazit zu Fitness und Workout:

Ein starker Wille, das Wohlfühlen mit der gewünschten Tätigkeit und hohe Selbstmotivation sind gefragt, um erfolgreich seine Träume und Ziele zu verwirklichen. Daher ist es wichtig, dass du dich mit „deinem“ Projekt möglichst positiv auseinandersetzt und dir keine utopischen Zielsetzungen vornimmst. Mit kleinen Schritten zum Ziel und das erreichte Ziel bei Bedarf ausbauen bzw. dir neue Ziele setzen.